Schnell Muskeln aufbauen – Das beste Training!?

Was ist eigentlich das beste Training?

Naja, die zweite Frage wäre, die sich dieser sofort anschließt, wofür das beste Training? Denn es gibt verschiedene Ziele beim Training und es gibt verschiedene Effekte des Trainings.

Also eigentlich merkt man schon sehr schnell, dass es so kein bestes Training gibt. Man kann ein Training nicht pauschalisieren. Das wäre dasselbe, als wenn ich sage, dass ein Apfel das gesündeste Lebensmittel ist und deswegen werde ich ab heute nur noch Äpfel essen. Wäre natürlich nicht ganz so gut für den Körper auf Dauer. Klar, man würde Mangelerscheinungen bekommen.

Aber ist jetzt deswegen ein Apfel ungesund oder schlecht?

Das natürlich auch nicht. Jedes Lebensmittel hat sein berechtigtes Dasein und genauso ist es mit dem Training. Jedes Training bzw. jede Trainingsmethode hat seinen Zweck. Wenn ich Laufen gehe, dann will ich meine Kondition steigern. Wenn ich Kraftsport mache, dann möchte ich Muskeln aufbauen und natürlich kräftiger werden.

Was ist jetzt mit dem besten Training?

Das beste Training gibt es so natürlich nicht. Es gibt auch nicht die effektivste Übung und es gibt nicht den besten Bereich für Wiederholungszahlen.

Wer das behauptet, der hat leider nicht verstanden, wie Muskelwachstum funktioniert. Denn um den Muskel zum Wachsen zu bringen, müssen mehrere Punkte stimmen. Es reicht nicht aus, wenn ich nur Bankdrücken mache, damit meine Brustmuskulatur wächst. Es reicht auch nicht aus, wenn ich dabei immer mit 12 Wiederholungen trainiere.

Worauf ich hinaus will, ist, dass alles zusammen die Wirkung ausmacht. So ist es eigentlich überall. Ob beim Essen oder beim Training. Alles hat seine Berechtigung. Das heißt, dass 12 Wiederholungen für die Hypertrophie gut sind. Aber wenn ich dauerhaft 12 Wiederholungen ausführe bei den Trainingssätzen, dann bringt mir das auch nichts. Das liegt daran, dass sich mein Körper daran gewöhnt und somit der Muskel nicht mehr Wachsen angeregt wird.

Der Körper bzw. der Muskel braucht immer Abwechslung. Immer wieder einen neuen Reiz. Eine neue Übung. Eine andere Belastung oder einfach mal die Reihenfolge der Übungen wechseln. Mal mit 12 Wiederholungen trainieren und mal mit 20 oder 6 Wiederholungen die Übungen durchführen.

Dann kann man noch die Pausen zwischen den Sätzen variieren. Entweder macht man 2 Minuten Pause zwischen denn Sätzen oder macht auch mal 3 oder sogar 4 Minuten Pause. Umso so länger die Pause, umso mehr geht das Training in Richtung Krafttraining. Bei 2 Minuten befindet man sich ungefähr im Hypertrophie-Bereich. Ja, auch die Pausen zwischen den Sätzen spielen eine wesentliche Rolle, wenn man Krafttraining betreibt. Du kannst also auch mal nur 1 Minute Pause nach jedem Satz machen. Dann trainierst du mehr den Kraftausdauer-Bereich.

Fazit für das beste Training

Die Variation des Trainings, das ist das beste Training. Dem Körper immer wieder einen neuen Trainings-Reiz geben. Damit erreicht man die besten Erfolge. Natürlich sollte das ganze trotzdem nach einem gewissen System absolviert werden. Also nicht einfach ins Training gehen und irgendwelche Übungen machen. Das bringt auch nichts. Man sollte schon wissen, was man tut. Ich mache jetzt mal an dieser Stelle etwas Eigenwerbung, aber ich bin ja auch gelernter Sport- und Fitnesskaufmann. Also wenn du Hilfe beim Training brauchst, dann kann ich dir meine Fitness-Coachings empfehlen.

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Noch ein anderes Thema zu Abschluss. Immer wieder höre ich auch, wie Leute sich irgendwo die angeblichen Trainingspläne von Lazar Angelov, Ronny Colemann, Markus Rühl oder sonstigen berühmten Fitness-Sportlern und Bodybuildern runterladen oder suchen oder sonst was.

Als erstes sollte man sich fragen, ob es wirklich der Trainingsplan von demjenigen ist? Und zum anderen ist auch auch so, dass die jeweilige Person bestimmte nicht ihr ganzes Leben nach diesem Plan trainiert hat oder trainieren wird. Daraus ergibt sich natürlich der Punkt, dass Training, wenn überhaupt, auch nur für ein paar Wochen gut wäre oder eher akzeptabel. Denn ein weiterer Punkt ist, dass derjenige einen ganz anderen Trainingszustand hat. Sich anderes ernährt und einfach eine andere Person ist. Deswegen wird das nicht funktionieren, dass man einen Trainingsplan von jemandem ganz anderen nimmt und sofort die gleichen Erfolge hat wie die jeweilige Person. Sonst hätten wir schon tausende Lazars und Ronnys rumlaufen.

Also, kurz zusammenfassend nochmal: Es gibt keine beste Übung und es gibt kein bestes Training. Das beste Training ist es, immer wieder eine Variation reinzubringen und dann wachsen auch die Muskeln.

4 Comments

  • Dennis

    Reply Reply 3. Oktober 2016

    Vielen Dank für die Tipps!

    Das habe ich bei mir bemerkt, dass ich schon länger trainiere und seit kurzem nicht mehr wirklich vorankomme. Ich trainiere ganze Zeit mit 10 Wiederholungen. Auch mal etwas tiefer, aber hab noch nie 20 Wiederholungen gemacht.

    Bin mal gespannt wie sich das auswirkt, wenn man mehr Abwechslung in das Training bringt.

    Klingt eigentlich logisch. 🙂

    Gruß
    Dennis

    • Damian Polasik

      Reply Reply 7. Oktober 2016

      Wenn du noch nie anderes trainiert hast, dann wird sich das bei dir besonders positiv auswirken. Das musste gerade bei dir dann sehr effektiv sein. Probiere es auf jeden Fall aus.

      VG
      Damian

  • Bernd

    Reply Reply 7. Oktober 2016

    Danke für den Tipp! Das werde ich jetzt mal in meinem Training umsetzen!

    • Damian Polasik

      Reply Reply 7. Oktober 2016

      Hey kein Problem. Wenn auch Fragen bestehen, dann einfach hier in das Kommentarfeld stellen!

      VG
      Damian

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